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In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele Peking 2008:
„Schwimm-Stadion. Schneller. Höher. Weiter.
Oder: Der Traum vom Authentischen”.
KunstRäume Leipzig bearbeitet in seinem 7. Projekt das Thema Sport und seine individuellen und
gesellschaftlichen Nebenfolgen. Ziel ist es, mit der Bespielung des ehemaligen Schwimmstadion-Areals
das öffentliche Bewußtsein für die regionale Identität zu wecken, aber nicht nur,
um die Kulturgüter zu wahren und an eine lebendige Leipziger Sport-Vergangenheit zu erinnern, sondern
auch um das gegenwärtig aktuelle Kunstschaffen der Stadt damit in Beziehung zu bringen. Nur so kann
Altes und Neues in Einheit gewürdigt und für die Zukunft erschließbar gemacht werden.
Zwei namhafte Künstler, der Regisseur Ulrich J. Hüni und der Medienkünstler Axel Töpfer -
beide geschätzt wegen ihres experimentierfreudigen Umgangs mit außergewöhnlichen Gegebenheiten -
konnten für die Umsetzung der Idee von KunstRäume e.V. gewonnen werden. Die geplante
durchdramat(urg)isierte Video- Theater- Performance in drei Akten soll mediale, historische und
(gesundheits)politische Facetten des hochbrisanten Themas pointiert zeigen. Da stellt sich manchmal die Frage:
Was ist echt - und was unecht?
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